Heute ist der 23. April – Girls’ Day! Ein Tag, an dem es darum geht, Horizonte zu erweitern und in Berufe hineinzuschnuppern, in denen Frauen noch viel zu selten vertreten sind.

Wenn wir über Frauen in Führungspositionen im Sport sprechen, führt aktuell kein Weg an einem Namen vorbei: Marie-Louise Eta. Als erste Trainerin in der Männer-Fußball-Bundesliga bei Union Berlin hat sie Geschichte geschrieben. Nicht, weil sie eine Frau ist, sondern weil sie verdammt gute Arbeit leistet.

„Einfach machen“ – Der Eta-Spirit fürs Volleyballfeld

Marie-Louise hat gezeigt: Es geht nicht darum, um Erlaubnis zu fragen, ob man den Raum betreten darf. Es geht darum, durch Kompetenz, Leidenschaft und Mut die Tür einzutreten.

Im Volleyball haben wir viele Spielerinnen, aber schaut euch mal in den oberen Ligen um: Wie viele Frauen stehen dort als Headcoaches an der Seitenlinie? Wie viele Schiedsrichterinnen leiten die hitzigen Partien? Zu wenige.

Warum das dein Thema ist

Vielleicht denkst du: „Ich spiele doch nur ein bisschen.“ Aber in dir steckt vielleicht die nächste Taktik-Fuchsin oder eine Leadernatur, die ein Team zum Aufstieg führen kann. Der Weg von der Spielerin zur Trainerin ist kein Sprung ins kalte Wasser, sondern eine Reise, die mit dem ersten Co-Training der U12 beginnen kann. Schon morgen.

Coaching ist heute MINT-Power

Warum passt das so gut zum Girls’ Day? Weil Coaching im Jahr 2026 längst nichts mehr mit „Bälle aufpumpen und Motivationssprüche klopfen“ zu tun hat. Modernes Coaching ist angewandte Wissenschaft:

  • Daten-Analyse: Du liest Statistiken wie andere ein Buch und erkennst Muster im Spiel der Gegner:innen
  • Biomechanik: Du verstehst, wie du die Sprungkraft deines Teams durch physikalische Gesetze maximierst
  • Psychologie: Du führst Individuen zu einer Einheit zusammen

Marie-Louise Eta hat bewiesen, dass Fachwissen die lauteste Stimme im Raum ist. Wenn du weißt, wie Biomechanik funktioniert oder wie man ein Spielsystem datenbasiert zerlegt, ist es völlig egal, wer vor dir steht.

Dein Fahrplan für die Trainerinnen-Karriere:

  1. Hör auf zu zweifeln: Du musst nicht „alles“ wissen, um anzufangen. Marie-Louise hat auch klein angefangen.
  2. Nutze deine Perspektive: Als Spielerin weißt du, wie sich der Court anfühlt
  3. Bilde dich weiter: Schau dir die Wissenschaft hinter dem Sport an. Wer versteht, warum ein Bewegungsablauf funktioniert, wird respektiert.
  4. Such dir Mentorinnen: Vernetze dich mit anderen Trainerinnen in der Volleyball-Community

„Ich wollte nie eine Vorreiterin sein, ich wollte einfach nur Trainerin sein.“
Marie-Louise Eta.

Genau das ist der Punkt. Sei keine „weibliche Trainerin“. Sei eine verdammt gute Trainerin. Der Volleyballsport wartet auf deinen ersten Schritt.

Jetzt bist du dran!

Traust du dich, beim nächsten Training mal die Pfeife in die Hand zu nehmen oder deiner:m Trainer:in eine taktische Analyse vorzuschlagen? Was hält dich noch zurück?

Bei Volleyballfreak ist „Empowerment“ keine leere Phrase – wir machen Ernst

Wir reden nicht nur über starke Frauen an der Seitenlinie, wir bilden sie aus! Wir unterstützen dich aktiv dabei, deine ersten Schritte als Sporthelferin, Co-Trainerin oder Trainerin zu gehen.

Das Beste daran: Du bist nie auf dich allein gestellt. * Werde Teil unseres Netzwerks: Tausche dich mit Gleichgesinnten aus.

  • Profitiere vom Expert:innen-Wissen:Nutze das geballte Know-how unseres gesamten Trainer:innen-Teams
  • Wachse über dich hinaus:Wir begleiten dich von der ersten Übung bis zur Lizenz

Lisa Thomsen, Volleyballfreak-Headcoach, ehem. Nationalspielerin und Bundesliga-Trainerin

Volleyballfreak-Headcoach Lisa Thomsen. Foto (C) Mikura Gelhausen

Volleyballfreak-Headcoach Lisa Thomsen. Foto (C) Mikura Gelhausen

“Eine breite Basis entscheidet, wie viele es in die Spitze schaffen. Lasst uns diese Basis an weiblichen Trainerinnen sein, damit wir auch in der Spitze an Präsenz gewinnen.”

Michelle Tolksdorf, von der Sporthelferin über Co-Trainerin zur C-Trainerin bei Volleyballfreak-Camps

Volleyballfreak-Coach Michelle Tolksdorf. Foto (C) Mikura Gelhausen

Volleyballfreak-Coach Michelle Tolksdorf. Foto (C) Mikura Gelhausen

„Am Ende ist doch egal, ob ein Mann oder eine Frau vorne steht . Entscheidend ist, ob die Person Ahnung hat und die zu Trainierenden wirklich weiterbringt.“

Aurelia Elsweier, von der Co-Trainerin zur C-Trainerin bei Volleyballfreak-Camps

Volleyballfreak-Trainerin Aurelia Elsweier. Foto (C) Henning Becker

Volleyballfreak-Trainerin Aurelia Elsweier. Foto (C) Henning Becker

„Du liebst Volleyball? Dann gib es weiter, jemand wartet darauf, von dir zu lernen.“

Laura Tolksdorf, von der Sporthelferin über Co-Trainerin zur C-Trainerin bei Volleyballfreak-Camps

Volleyballfreak-Coach Laura Tolksdorf. Foto (C) Mikura Gelhausen

Volleyballfreak-Coach Laura Tolksdorf. Foto (C) Mikura Gelhausen

„Talent, Leidenschaft und Stärke hat kein Geschlecht. Du musst kein Mann sein um etwas zu beweisen! Bleib du selbst und du schaffst alles!“

Melde dich bei Volleyballfreak und mache mit uns deine ersten Schritte als Trainerin. Wir begleiten dich auf deinem Weg!