In der vergangenen Woche fanden in Hamburg am Rothenbaum die Beachvolleyball World Tour Finals 2018 statt: Die jeweils zehn besten Teams der Frauen und Männer kamen nach Hamburg um ihre Sieger zu finden. Dabei kämpften sie auch um das Rekordpreisgeld von insgesamt 800.000 $.

Besonders von sich Reden gemacht haben die beiden deutschen Youngster Julius Thole und Clemens Wickler, die mit einer Wildcard ausgestattet am Turnier teilnahmen und nur knapp im kleinen Finale unterlagen. Für Deutschland bei den Frauen nahmen Chantal Laboureur und Julia Sude (5. Platz) und Victoria Bieneck und Isabel Schneider (9. Platz) teil.

Solltet ihr dieses Spektakel verpasst haben, könnt ihr hier alles Wichtige dazu nachlesen. Seid ihr vor Ort gewesen, gibt Euch dieser Bericht die Möglicheit noch einmal an die tollen Tage zurück zu denken… Viel Spaß beim Lesen und Bilder gucken!

World Tour Finale 2018 – und VolleyballFREAK war mit dabei!

Das Foto zeigt die VolleyballFREAKs Steffen (rechts) und Tobi(links). Im Hintergrund ist der Bachvolleyball Center Court des Stadion am Rothenbaum zu sehen.

VolleyballFREAKs Steffen und Tobi beim Beach World Tour Final 2018 in Hamburg am Rothenbaum

Für VolleyballFREAK selbst war Hamburg etwas besonderes: Besonders, weil erstmals die VolleyballFREAKs Steffen & Tobi gemeinsam bei so einem Megaevent vor Ort waren. In der Vergangenheit hatte dies leider noch nicht geklappt. Und für VolleyballFREAK hat sich der Betriebsausflug mehr als gelohnt, haben wir die Zeit zwischen Donnerstagabend und Sonntag ausführlich zum Netzwerken und natürlich auch Beachvolleyball schauen genutzt:

  • Gespräche mit Fans und VolleyballFREAKs aus aller Welt
  • Austausch mit Trainern und Experten
  • Persönliche Treffen mit Fotografen und Medienschaffenden, mit denen man bisher nur via Internet zu tun hatte
  • Interviews und Gespräche mit Spielern auch „off-the-record“
  • Ca. 2.000 Fotos sind entstanden
  • Diverse Videos und Postings auf facebook und Instagram

Die Akkreditierung von VolleyballFREAK

Nachdem Tobi bereits 2017 bei der WM in Wien internationale Beachvolleyball-Luft schnuppern durfte, war die zweite Akkreditierung für so ein Event für VolleyballFREAK schnell unter Dach und Fach: Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal an das zuständige Major-Presse-Team in Wien für den tollen Support!

Sehr beliebt: die gekühlten Wasserflaschen und Getränkedosen für die Presse.

Als akkreditierter Journalist haben wir so diverse Vorteile genießen können:

  • Zugang zu allen Teilen der Arena, praktisch ohne Wartezeit
  • Verpflegung während des gesamten Tages (Kaltgetränke sowie diverse Kaffeespezialitäten), Sandwiches, frische Salate sowie abwechslungsreiches Buffet
  • Schnelles Wifi zum Hochladen von Videos für facebook etc.

Die World Tour Finals 2018 Location

das Foto zeigt das volle Stadion am Rotherbaum während des Beachvolleyball World Tour Finale 2018

Volle Hütte beim World Beach Tour Finale 2018 im Stadion am Rothenbaum

Das gesamte Turnier fand auf dem Stadiongelände Am Rothenbaum, vielmehr Rothenbeach statt.

  • Center Court mit ca. 8.000 Plätzen
  • Sidecourt
  • Trainingscourt
    • Mitmach-Angebote der Sponsoren
      • Tischtennis
      • Sprunghöhen-Messung
      • Messung des Aufschlag-Speeds
      • Reaktionsspielchen
    • Essens- und Getränkestände
  • Sponsor RedBull kümmerte sich um die Getränke. Zudem konnten aber auch Wasser, Säfte und Bier erworben werden
  • Für das kulinarische Wohl sorgten kleine Stände mit
    • Crepes
    • Flammkuchen
    • Sandwiches
  • Ausreichend und vor allem saubere WCs sind im Stadion

Die Preise für Essen und Getränke waren sicher nicht günstig aber auch nicht übertrieben hoch. Eben typisch für Events dieser Art. Berücksichtig man noch, dass kein Eintritt gezahlt werden musste, relativiert sich die Höhe weiter.

Das World Tour Final Wetter

Dass der Wettergott Volleyballer sein muss, zeigte sich einmal mehr:

  • Temperaturen zwischen 20 und 26 Grad, kaum Wind, viel Sonne und nur homöopathische Mengen an Regen

Die Zuschauer in Hamburg

Hamburg hat seinen Ruf als Sportstadt und (Beach)Volleyball-Mekka wieder eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Die Courts waren immer gut besucht bis rappelvoll. Über 70.000 Fans strömten auf die Anlage, mehr noch als bei den Events in den vorangegangenen Jahren.

Das Foto zeigt die proppe volle Zuschauertribüne mit den Fans des Beach World Tour Finale.

Gute Stimmung auf den Zuschauerrangen

Tickets für das World Tour Finale 2018

Grundsätzlich ist der Zugang zum Gelände frei gewesen, nach dem Motto „first come, first served“.

Tickets konnten für die Medal Matches am Samstag/ Sonntag für je 42€ erworben werden. Diese garantierten Zugang zu bestimmten Sektionen auf der Tribüne. Im Umfeld von VolleyballFREAK hat niemand davon Gebrauch gemacht. Mit etwas Wartezeit hat jeder einen Platz bekommen.

DJ, Moderation & Animation

Das Foto zeigt Laura Ludwig und Kira Walkenhorst im Interview auf dem Center Court am Rothenbaum.

Kira und Laura zu Gast auf dem Center Court!

Durchgeführt wurden Moderation sowie die kleinen Spielchen und musikalische Untermalung vom Team, welches bereits seit 13 Jahren in Klagenfurt zusammenarbeitet. Das Team um Florian und Tobias Rudig sowie DJ Stari betreut mittlerweile alle Major Turniere und war auch in Rio 2016 für Musik, Moderation und Lichtshow verantwortlich. Diese Qualität, Erfahrung und Eingespieltheit waren deutlich zu spüren.

  • Das Publikum wurde auf freundliche und nie übertriebene Weise animiert, anzufeuern
  • Blitzschnell spielte das Team passende und witzige Jingles ein

Einzig die Musikboxen waren jedoch gerade an spielfeldnahen Plätzen ein wenig zu laut eingestellt.

Highlights:

Die Night Session

Ein weiteres sprichwörtliches „Highlight“ waren sicher die Night Sessions am Rothenbeach. Zur Gänsehaut-Atmosphäre hat beigetragen, dass 3 der 4 Matches mit deutscher Beteiligung waren. Spiele unter Flutlicht sind wirklich etwas Besonderes!

Seht einfach selbst:

Die Beach Majors App

  • lieferte nach einmaliger Anmeldung einen Überblick über alles rund um die Major-Turniere!
  • für Android und iOS
  • Eigene Favoritenteams können festgelegt werden. Für diese kommen dann Push-Nachrichten mit dem Hinweis auf einen baldigen Spielbeginn sowie die Endstände aufs Smartphone
  • Live-Ticker
  • Ergebnisse- und Turnierplan
  • Viele weitere News rund um das Turnier

Die App hat sich nie aufgehängt und funktionierte sowohl im Wifi als auch Mobilnetz hervorragend (getestet mit iPhone 6 sowie iPad 2017).

Der besondere Moment

Daniele Lupo sorgte für den besonderen Moment – (c) Beach Major Series.

Freitag, 17. August, ca. 12.40 Uhr, auf dem Nebencourt am Rothenbeach:

  • Die Italiener Lupo/ Nicolai liegen im dritten Satz 18:17 gegen die Russen Stoyanovskiy/ Velichko vorne und haben Matchball. Stoyanovskiy schlägt einen harten Sprungaufschlag auf Lupo an die Außenlinie. Der Schiri gibt den Ball aus und will das Spiel abpfeifen. Lupo aber signalisiert dem Schiedsrichter, dass er den Ball „in“ gesehen habe. Dieser korrigiert seine Entscheidung. 18:18. Es folgt ein weiterer krachender Aufschlag-Winner von Stoyanovskiy auf Lupo. 18:19. Der nächste Service geht auf Nicolai, der seinen Angriff aber nicht im Feld unterbringen kann. Italien verliert das Spiel 18:20.

Selten habe ich so eine faire Geste im Spitzensport gesehen. Und dies bei einem Turnier, bei welchem es um ein Rekord-Preisgeld und eine bessere Setzung für die KO-Spiele ging. Schön, dass auch der Verband reagiert- und die Italiener mit einem Fairplay-Award ausgezeichnet hat. Schön aber auch die Reaktion der lautstarken italienischen Fans, die Lupo nach seiner Entscheidung lautstark hochleben ließen. Mehr davon!

Sportliche Tendenzen bei den World Tour Finals 2018

Die Norweger Mol/Sørum zeigen einen sensationellen Doppelblock im Spiel gegen die Niederlande.

Sensationeller Doppelblock von Mol/Sørum – (c) Beach Majors/Mitter, Stetcu

Natürlich gibt es auch Beobachtungen zu den sportlichen Dingen der WM:

  • Das technische Niveau war bei beiden Geschlechtern extrem hoch, wenig Bälle mussten von den Schiedsrichtern herausgenommen werden
  • Das Feldzuspiel ist bei allen Teams hervorragend. Auch schwache Annahme wurden so aufgewertet dass noch hart angegriffen werden kann.
  • Challenges werden bei den Männern immer häufiger aus taktischen Gründen eingesetzt um eine Spielunterbrechung herbeizuführen. Dies stört den Spielfluss. Leider hat das Überprüfen der Challenges zumeist ein wenig gedauert, war aber schon zügiger als in der Vergangenheit
  • Ebenfalls schlecht für den Spielfluss war das häufige Warten müssen des Schiedsrichters auf das Beenden der Wiederholung im TV (nur Samstag/ Sonntag)
  • Bei den Männern waren nur Teams aus Europa am Start. Die Dominanz von Brasilien ist vorerst vorbei.
  • Die Entwicklung zu immer längeren, athletischeren Spielerinnen und Spielern zeichnet sich weiter ab
  • Immer häufiger wird sowohl bei Männern als auch den Frauen mit harten Angriffen abgeschlossen
  • Im Aufschlag dominiert der Flatteraufschlag weiter, auch wenn z.B. wie bei der Australierin Taliqua Clancy auch bei den Frauen harte Sprungaufschläge als Mittel genutzt werden

Interviews mit den Beach-Teams

Wie schon beim DVV-Pokalfinale haben wir uns wieder mal an Interviews mit den Stars der Szene versucht. Was dabei herausgekommen ist, könnt ihr hier sehen.

 

FAZIT zum World Tour Finale 2018 aus Fansicht

Für alle Beachvolleyball-Fans dürften die World Tour Finals 2018 in Hamburg für unvergessliche Tage und schöne Erinnerungen gesorgt haben:

  • Hochklassige, spannende Spiele
  • Sensationelle Stimmung in und um die Arena
Auf dem Foto sieht man die Zuschauer die Klatschpappen ausgebreitet nach oben halten, während auf dem Center Court das Spiel weiterläuft.

Major-Block hieß es jedes Mal nach einem Monsterblock!

Das Stadion am Rothenbaum im Dunkeln beim Abend. Mit Handytaschenlampen schaffen die Fans eine stimmungsvolle Kulisse.

Stimmungsvoll: Mit Handytaschenlampen statt Feuerzeuge schwenkten die Fans zum Rythmus der Einspieler

FAZIT zum World Tour Finale 2018 aus Sportlersicht

  • Der Umgang der Spieler untereinander war von großer Fairness gekennzeichnet
  • Die Orga wirkte hervorragend. Die Wege waren kurz, Ansprechpartner und Volunteers gab es ausreichend

Ein Dank geht an alle Helfer, die dieses Turnier zu diesem schönen, runden Event gemacht haben! Ein spezieller Dank geht besonders an Frank Mackerodt.

Stimmen von VolleyballFREAKs vor Ort zum World Tour Final 2018 in Hamburg

Während des Turniers haben wir viel mit Fans gesprochen. Hier ein paar ausgewählte Stimmen zu den #hamburgfinals:

Denis aus Meckenheim

Ich als Hallensprecher/DJ muss sagen Hamburg hatte für mich alles was ein gutes Volleyball Event ausmacht. Die Hallensprecher und DJ`s haben dem Publikum ordentlich eingeheizt und somit wurde den Spielern suggeriert, dass sie Weltstars sind. Schade ist, dass zu wenig Geld hinter dem Volleyball Sport allgemein steckt. Eine solche Atmosphäre wie in Hamburg würde ich mir bei jedem Erstligaspiel wünschen, doch dafür reichen die finanziellen Mittel oft nicht aus. Diese Veranstaltung war eine gute Werbung für unseren Sport, um mehr Sponsoren zu akquirieren damit Volleyball einen höheren finanziellen Stellenwert bekommt. Am meisten haben mir die Abend Spiele imponiert vor allem das Viertelfinale von unseren deutschen Jungs, welches freitags 20.30 Uhr ausgetragen wurde. Abends kam die unterstützende Lichttechnik während der Punktunterstützung richtig zur Geltung. Dies sorgte für noch mehr Partyfeeling sodass die Spieler um so mehr ihr Potential entfalteten. Alles in allem Weltklasse.

Charlie und Anna aus Köln

Charlie, Köln

Ich (Beachvolleyballverrückter, Freitag bis Sonntag in Hamburg gewesen) habe drei Tage Spitzenvolleyball in einer tollen Atmosphäre erlebt. Die Helfer rund ums Stadion waren hilfsbereit und die Stimmung war super. Abseits der Courts war die Leistung eher mittelmäßig. Leider gab es lediglich verschiedene Snacks und kein ordentliches Mittagessen für Besucher, die den ganzen Tag vor Ort sind. Auch das Rahmenprogramm rund ums Stadion bot leider nicht viel Beschäftigung. Immerhin gab es eine kleine Tischtennisplatte, aber ich hätte mir mehr Volleyballaktivitäten für die Besucher gewünscht.

Mein Fazit: Wenn ich den Spitzenvolleyball im Stadion sehe, möchte ich am liebsten sofort selber an den Ball. Schade, wenn es kaum die Möglichkeit gibt. Daher von mir die Note 2.

Anna, Köln:

Ich habe mir von den Finals erhofft, ein sehr hohes Spielniveau und spannende Spiele hautnah mitzuerleben und genau das bekommen! Noch dazu mit einer Megastimmung im Stadion und ohne Gebühren für den Eintritt. An den Sidecourts ist man so nah am Spielgeschehen, dass einem alles noch mal athletischer und „schneller“ vorkommt, das war für mich am eindrucksvollsten. Leider ist mir die Musik im Stadion meist viel zu laut (mit Ohrenstöpseln geht es gut, ohne leider gar nicht …) und oft kommen die gleichen Lieder. Abgesehen davon war es zwischen den Spielen schwierig, an etwas warmes zu Essen oder etwas zu trinken zu kommen (fast nur Fast Food im Angebot, wenig Vegetarisches, das Wasser war zu teuer) oder sich die Zeit zu vertreiben. Insgesamt kam mir aber alles liebevoll und gut organisiert vor. Das Turnierspektakel bekommt also eine glatte 1 von mir, aber das Angebot Drumherum nur eine 3.

Ida aus Köln

Für mich waren die Hamburg Majors ein riesen Event. Das Event hatte viele positive Seiten. Wie zum Beispiel den Spitzensport, da sich die deutschen Teams gut verkauft haben. Vor allem Thole/Wickler haben mich total begeistert. Durch die vielen schönen und spannenden Spiele (besonders die 2:1 Spiele) kam der Spitzensport für mich gut rüber. Außerhalb fand ich die Bewirtung in Ordnung, aber das Wasser war zu teuer. Grundsätzlich habe ich das Wochenende sehr genossen und gebe dem Event eine 1.

Raphael aus Hagen

Ein weiteres Highlight der letzen Jahren.

Nach mehrfachen Besuchen der Deutschen Beachvolleyballmeisterschaft am Timmendorfer Strand, nach der WM 2017 in Wien und der EM 2018 in Den Haag. Nicht nur das Hamburg eine tolle Stadt mit vielen Möglichkeiten und tollen Veranstaltungen ist, wird Hamburg mal wieder durch ein weiteres Highlight bereichert und macht Vorfreude auf die WM 2019 in Hamburg.

Am Rothenbaum im Hamburg wurde mal wieder großes „Tennis“, Beachvolleyball geboten. Es folgte ein Hochklassigen Spiel auf das nächste, man hatte kaum Zeit die Außenanlagen zu begutachten, bzw. man wollte kaum den Sitzplatz verlassen, damit man einfach keine der tollen Aktion verpaßt. Vor der Leistung des deutschen Herren-Teams Thole/Wickler vor dem Hamburger Publikum muss man einfach den Hut ziehen, als Wildcard-Team mit Platz 4 aus diesem Turnier zu gehen ist großartig. Die Stimmung in dieser Arena war einfach großartig, zumindest wenn ein deutsches Team auf dem Platz war. Ich hätte mir noch mehr Zuschauer bei den anderen Spielen gewünscht, da man einfach zu selten so hochklassigen Volleyball sehen kann.

Die Außenanlagen könnten noch etwas mehr bieten, aber im großen und ganzen war alles vorhanden was man benötigt. Es gab genug Getränke und kleine Snacks für zwischendurch, dass dann auch noch zu guten Preisen.

Im Vergleich zur EM in Den Haag war der Eintritt mal wieder Frei, in welcher Sportart kann man schon die Weltspitze umsonst sehen und wird zusätzlich durch eine super Stimmung mitgerissen. Ich freue mich auf die WM 2019 in Hamburg, wer die Möglichkeit hat, sollte diese nutzen und Hamburg als Stadt und den den Sport auf dem höchsten Niveau genießen.

 

 

Peter aus Hamburg:

Ganz allgemein: Das WTF ist ein Spitzenevent was leider in der Stadt Hamburg nach wie vor zu wenig Bekanntheit erfährt! Das sportliche Niveau hat für sich selbst gesprochen. Die Orga wirkte sehr professionell auf mich. Essen und Getränke waren sicher nicht günstig aber für ein solches Event völlig ok. Der Österreichische-Ansager macht seine Sache hervorragend und wirkt auch deutlich professioneller als der von der TK Tour

Schulnote für alles: 1-

Josch, Windeck

Also ich war nur einen Tag da (Freitag) aber mir hat es sehr gut gefallen. Vor allem, dass so viel Publikum da war hat mich positiv überrascht. Sicherlich war das Team Thole/Wickler nicht unwichtig dabei, die Stimmung so hoch zu treiben. Das Spielniveau war natürlich durchgängig sehr gut, die ganze Organisation und Versorgung mit Essen und Getränken war alles top, wenn auch zeitweise unter dem großen Besucherandrang etwas überlastet.

Mir persönlich sind die Spiele immer etwas zu groß, um nicht zu sagen etwas albern, aufgezogen. Mit Cheerleadern und den etwas überzogenen DJs und den Musikeinspielern samt Publikums-Performance à la „major block“. Aber ich schätze das macht den Event- und Partycharakter des Beachvolleyball inzwischen aus und macht es auch für nicht Volleyballer unterhaltsam. Dass das ganze Event komplett umsonst ist, freut natürlich den Zuschauer und lässt auf eine sehr erfolgreiche Sponsorenarbeit schließen. Ich selber wäre auch bereit, ein paar Euro Eintritt zu zahlen, aber größtes Ziel bei alldem ist es aus meiner Sicht, unseren heiß geliebten Sport populärer für die Massen zu machen und dafür ist freier Eintritt sicher ein probates Mittel. Insgesamt fand ich es sehr gelungen und man kann sich nur wünschen, dass wir mehr solcher Turniere in Deutschland zu sehen bekommen. Schulnote: 1- (das Minus für lange Wartezeiten beim Bier und die etwas überdrehten DJs)

Für uns von VolleyballFREAK ist klar, dass wir in der Zukunft häufiger versuchen wollen, bei solch tollen Events live mit dabei zu sein um für Euch spannende Inhalte und tolle Bilder zu produzieren.

Der Austausch mit Kollegen, Trainern, Spielern und Fans aus Ländern überall auf der Welt war wirklich eine tolle Erfahrung und sehr inspirierend. Wir haben viel neuen Input aus Hamburg mitgenommen.

… wir freuen uns schon jetzt auf die Weltmeisterschaft 2019 in Hamburg – wenn der Rothenbeach erneut bebt!

Eure VolleyballFREAKs

Steffen & Tobi

Hinweis:

Die Kosten für die Reise sind privat bezahlt worden. Oben geschriebene Einschätzungen bilden auch wirklich unsere Meinung ab, die wir uns unabhängig vor Ort machen konnten. Ein herzliches Dankeschön geht an das zuständige Major-Presse-Team in Wien für den tollen Support!

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