Der Beachclub-Köln e.V. hat im April diesen Jahres sechs Beachvolleyballfelder (den so genannten “Picco-Beach”) in Köln gebaut und plant in 2024 die Errichtung sechs weiterer Felder.
Doch bis zum Baubeginn war es ein langer Weg mit einigen Fallstricken.

Solltet auch ihr planen, eine Beachvolleyball-Anlage zu bauen, gibt es hier goldene Tipps damit es so reibungslos wie möglich klappt!

Inhaltsverzeichnis

1.    Standort suchen

Egal ob in ländlichen Gegenden oder einer Großstadt wie Köln – ein passendes Gelände für das Bauen einer Mehrfelder-Beachanlage zu finden ist immer ein großes Problem.

Im Falle des noch nicht gegründeten Beachclubs Köln kam hinzu, dass der existierende Schwesterverein (Beachclub 2000) ihren Sitz in Dortmund hat und die Stadt Köln damit jegliche Unterstützung verwehrte. Mit Gründung des Beachclub Kölns wurde dieses Problem aus der Welt geschafft.

Nach vierjähriger Suche und mit Unterstützung der Stadt Köln ist der Verein dann endlich fündig geworden.

Ein Areal im rechtsrheinischen Stadtteil Mülheim (Piccoloministraße 1, 51063 Köln) wird das neue Zuhause der Beacher:innen des Clubs.

2.    Finanzierung

Maßgeblich unterstützt wurde der ehrenamtliche Verein vom Sportamt Köln. Mit der Idee, den nicht- kommerziellen Teil des Sports in Köln zu fördern, rannte der Verein dort offene Türen ein. Den Großteil der Kosten – mehr als 100 000 Euro – hat die Stadt übernommen, über 70 % davon das Sportamt.

Zur Realisierung derartiger Projekte gibt es regional unterschiedliche Fördertöpfe. In diesem Fall sind vier verschiedene genutzt worden. Hier sind die Regelungen und Bestimmungen aber in allen Städten und Kommunen unterschiedlich.

  • Klinken putzen bei den offiziellen Stellen lohnt sich aber auf jeden Fall

3.    Gelände vorbereiten

Das Areal ist gefunden – nun geht es an das praktische Vorbereiten des Geländes. Von Vorteil in Köln ist gewesen, dass die neuen Beachfelder auf einen ehemaligen Ascheplatz errichtet worden sind und so schon eine vorhandene Drainage genutzt werden konnte.


Weitere To-Do’s:

  • Sand kaufen& liefern lassen
  • Zufahrtswege errichten
  • Angebot von Firmen einholen
  • Zäune kaufen
  • Bauantrag für Sanitärbereiche stellen (mit Hilfe eines Architekten)
  • Über die Firma eines Vereinsmitgliedes erhält der Verein kostenlos zwei Gerätecontainer. Diese werden benötigt, um die Abdeckfolie, die Sandrechen etc. geschützt aufzubewahren. Auch wird hier alles an Material für die Errichtung der sechs weiteren Felder drin gesammelt.

3. Errichten der Beachvolleyball-Felder

Was muss bedacht werden?

  • Termin(e)
    • frühzeitig kommunizieren
    • rekrutieren von möglichst vielen – zum Teil – erfahrenen Helfer:innen
  • Beschaffung von Arbeitsmaterial & Geräten
    • LKW leihen
    • Schaufeln
    • Maßband
    • Bodenhülsen
      • Die Hülsen stammen aus einer Metallfirma in Dortmund, da sie im Fachhandel erheblich teurer sind
    • 12 Pfosten (gebraucht im Internet zusammengesammelt)
      • Netze
      • Linien
      • Verankerungen

4. Was für unerwartete Probleme können auftauchen/ was bei einem weiteren Mal besser machen?

  • Frühzeitig(er) einen Architekten einbinden
  • Für den Bauantrag müssen die genauen Maße und Ansichten der Sanitärcontainer angegeben werden.
    • Es sollte also erst den Antrag auf Förderung gestellt werden, damit schon der richtige Container bekannt ist

5.    Einweihung

Steht die Anlage endlich, muss das zum Einen gefeiert werden und zum anderen soll die Welt davon erfahren.

  • Durchführung eines Starter-Turniers
    • Einladen von (potentiellen) Sponsoren, Förderern und Offiziellen der Stadt
    • Einladen der örtlichen Presse und bespielen der eigenen sozialen Kanäle

6.    Kontakt bei Rückfragen

Habt ihr Interesse an dem Projekt in Köln oder Rückfragen, schaut  auf der Vereins-Homepage vorbei: www.beachclub2000.de.