Der Sommer ist im vollem Gange. Ich persönlich bin gerade viel auf Beachvolleyball- und Mixedturnieren in NRW und ganz Deutschland, beispielsweise dem Delmenhorster Pfingstturnier und den Bettingen Open unterwegs. Da man zwischen den Spielen je nach Modus häufig 1 Stunde oder länger wartet, muss man sich zu beschäftigen wissen. Musik ist hier nur ein guter Weg, um für Ablenkung zu sorgen.

Musik auf Turnieren

Das öffentliche Abspielen von Musik auf Turnieren oder Veranstaltungen unterliegt hier in Deutschland strengen Regeln. Als Veranstalter muss man das Abspielen von Musik auf den Turnieren und am Spieltag kostenplichtig genehmigen lassen. Die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte, kurz GEMA, ist als Einrichtung hierfür verantwortlich. Bei meinen Recherchen habe ich den Tarif für Sportveranstaltungen gefunden.Der Veranstalter zahlt hier 14,40 € pro Tag (https://www.gema.de/musiknutzer/tarife-formulare/tarif-m-sp/).

Ob der oben genannte Tarif für Sportveranstaltungen tatsächlich der richtige ist, wird Euch aber nur die GEMA selber sagen können, denn ich finde die Tarife der GEMA sehr unübersichtlich. Ähnlich wie beim deutschen Steuergesetz sollen möglichst alle Fälle irgendwie abgedeckt und die Tarife werden dardurch kompliziert. Genau hier liegt meiner Meinung nach die Crux, weshalb viele Turnierveranstalter die GEMA meistens nicht auf dem Schirm haben oder die fälligen Kosten übergehen bzw. unter dem Tisch fallen lassen.

VolleyballFREAK-TIPP: Mit einer guten Musikanlage kann man super Durchsagen für die anstehenden Spiele und Schiedsrichter machen. Das sorgt für einen reibungslosen Ablauf und Ihr müsst als Veranstalter nicht immer die Teams auf dem Areal oder in der Halle suchen.

Meine persönliche Playlist 2015

Ich habe mich in letzter Zeit ein bisschen umgehört und möchte in diesem Abschnitt meine persönliche Sommerplaylist für eine schöne Zeit auf den Turnieren vorstellen. Es ist eine bunte Mischung zwischen aktuellen Hits und Klassikersongs.

Welchen Sommersongfavoriten habt Ihr? Lasst Euren Tipp einfach unten in den Kommentaren da!

Woher bekomme ich Musik?

Vor Jahren war das illegale Downloaden von MP3-Dateien in sogn. Tauschbörse quasi eine Art von Volkssport. Dies hat sich aus meiner Sicht abgemildert, da sich der Musikmarkt natürlich auch mit verändert. Streamingdienste wie www.spotify.de, www.deezer.de oder www.napster.de schießen wie Pilze aus dem Boden. Am 9.6 verkündete auch Apple mit in den Markt einzusteigen. Andere wie www.simfy.de verschwinden aber auch wieder. Bei solchen Streamingdiensten schließt man in der Regel ein Abo über ein paar Euro an, dafür kann der User unbegrenzt Musik auf seinen Rechner oder Smartphone streamen. Einige bieten auch an, die MP3-Dateien offline auf dem Smartphone zu speichern. Dadurch werden die Portale mit ihren Tarifen besonders interessant. Der Nachteil wird sichtbar, wenn das Abonnement gekündigt wird. Dann kann man nicht mehr auf die Musikdateien zugreifen

Alternativ kann man die Dateien bei vielen Portalen für einen Preis von 0,50€ – ca. 1,50 € je Titel direkt downloaden. Diese gehen damit in den Eigentum über, und man kann die Musikdateien unbegrenzt nutzen. Ein solches Portal bietet zum Beispiel Amazon oder Apple mit Itunes an.

Es gibt auch kostenlose legale Möglichkeiten an Musik zukommen. Ein gutes Portal ist hier www.soundcloud.de. Diverse DJ bieten hier ihre Musik zum Streaming und teilweise auch zum Download an. Z. B. diese Sputnik Spring Break-Version des DJ-Duos Gestört aber geil! (https://soundcloud.com/the-real-gag/sputnik-springbreak-2015). Eine weitere Möglichkeit ist das Rippen von Youtube(musik)videos mit sogenannten Convertern. Hier zu habe ich ein gutes Video vom bekannten Medienanwalt Christian Solmecke gefunden. Dort wird bestätigt, dass das Erstellen
einer Privatkopie rechtlich zulässig ist.

Ob es aber immer noch eine Privatkopie ist, wenn die Musikdateien auf Volleyballturnieren und Events vom Organisator abgespielt werden, konnte ich leider nicht herausfinden.

Bluethoothboxen für die Playlist auf dem Smartphone

Seit einiger Zeit sieht man auf den Beachplätzen und Mixedturnieren immer mehr die mobilen Bluethoothboxen im Einsatz. Ich bin immer wieder erstaunt, wieviel Power diese kleinen Musikboxen entwickeln. Im folgenden stelle ich euch kurz 2 beliebte Modelle vor:

Das Bild zeigt den Anker® A7908 Mobiler Tragbarer Bluetooth 4.0 Lautsprecher auf dem Beachvolleyballfeld im Sand

Anker® A7908 Mobiler Tragbarer Bluetooth 4.0 Lautsprecher

Anker® A7908 Mobiler Tragbarer Bluetooth 4.0 Lautsprecher

Der 7,6cm kompakte Würfel hat eine beeindruckende Laufzeit von 15 – 20 Stunden, welche aus einem wiederaufladbaren Akku kommt. Dazu schafft die Bluethoothbox eine satten und klaren Klang. Damit ist der Spaß zwischen den Spielen garantiert und Ihr könnt den kompletten Beachplatz bzw. Rasenplatz beschallen!

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Das Bild zeigt den schwarzen EasyAcc Mini Portable Bluetooth Lautsprecher

EasyAcc Mini Portable Bluetooth Lautsprecher

EasyAcc Mini Portable Bluetooth Lautsprecher

Für aktuell ca. 24 Euro ist es ziemlich günstig, bietet aber immer noch einen guten Musikklang. Allerdings ist die Akkulaufzeit mit 4-5 Stunden nicht wirklich lange.

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Ich wünsche Euch noch viel Spaß in diesen Sommer 2015 und stelle Euch demnächst noch meine Top 10- Liste von Gadgets für Outdoor-Volleyballturniere für ebenfalls mehr Spaß zwischen den Spielen vor.

Bis dahin
Euer VolleyballFREAK

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