Leider kann es im Volleyball – wie in jeder anderen Sportart auch – zu Verletzungen kommen. Typisch sind hier Probleme im Schulter-und Rückenbereich durch die Schlagbewegung, sowie im Fußbereich durch Umknicken mit und ohne Fremdeinwirkung. Aber besonders das Knie kann zur „Achillesverse“ von Volleyballern werden. Die bekannteste Volleyball-Verletzung am Knie ist das

Patellaspitzensyndrom/ Springerknie/ jumpers knee

Speziell bei dieser Diagonose soll das Jumperband weiterhelfen und Linderung verschaffen. Der VolleyballFREAK hat es für Euch einmal unter die Lupe genommen – hier die Ergebnisse!
Viel Spaß beim Lesen – und: Bleibt verletzungsfrei!

Was ist „Jumperband“

Hinter der neuen, laut Homepage „weltweit innovativsten“ Lösung beim Patellaspitzensyndrom steckt der Braunschweiger Sven Körner mit Jumperband.de und dem gleichnamigen Produkt.
Das Band erwerben, sowie viele weitere Infos rund um das Knie findet ihr auf der modernen, übersichtlichen Homepage www.jumperband.de

Homepage jumperband.de

Das Foto zeigt einen Screenshot von der jumperband.de Webseite

professionelle Webseite von Jumperband.de

Die Startseite gibt einen schnellen Überblick:

  • Was ist das Jumperband?
  • Wie funktioniert es?
  • Was ist das Patellaspitzensyndrom?
  • Referenzen – wer schon auf das Jumperband vertraut (Handball-, Basketball-, Fußball-Vereine und Spieler)
  • Sowie der Weg in den Onlineshop um das Band zu bestellen

Im News-Bereich werden aktuelle Einträge und Neuerungen rund um (das) Jumperband veröffentlicht, wie neue Kooperationen, neue Übungen mit dem Band und und und…
Der Info-Bereich ist breit gefächert und gibt detaillierte Infos zu/r

  • Anatomie des Knies
  • Möglichen Kniebeschwerden
  • Dem Patellaspitzensyndrom
  • Sowie der Patellabandage Jumperband

Hinter Training verbergen sich drei Übungen, die mit dem Jumperband durchgeführt werden können und die positiven Effekten des Bandes verstärken sollen.
Im Shop könnt ihr die Bänder käuflich erwerben

  • Preis: 15,95€ zzgl. Versand
  • Design: orange oder schwarz; weitere Farben sind in Planung!
  • : 3 Größen: Alle Bänder sind 5cm breit und 1mm dick
    •  bis 33 cm Beinumfang
    • M bis 36 cm Beinumfang
    • L > 36 cm Beinumfang

Bezahlung- und Bestelldetails

  • Bezahlt werden kann bequem per paypal oder Vorkasse
  • Lieferkosten in Deutschland bis 10 Bänder 1,90€, ab 11 Bändern 2,50€
  • Lieferzeit zwei bis vier Werktage
  • In Europa abweichende Preise/ Lieferzeiten

Aufbau und Funktion des Jumperbands

Die Jumperbänder für den Test!

Das Band besteht aus schwarzen oder orangefarbenen dehnfähigem Latex (*Nicht zu empfehlen bei Latexallergie (etwa 2% der Bevölkerung) und kann sich so optimal der Knieanatomie anpassen. Das Logo von Jumperband ist in weiß und dezent auf das Band aufgedruckt. Durch die Elastizität des Bandes besteht keine Einschränkung der Bewegungsfreiheit. Hier liegt der Vorteil gegenüber anderen Möglichkeiten: Bandagen sind starr und können einschränken! Das Jumperband aber möchte Druck ausgeübt, der Schmerzempfinden und Instabilität lindern soll – ohne Einschränkung!
Durch das Latex kommt es zum Flossing-Effekt – bekannt aus der Physiotherapeutischen Arbeit.

Flossing:

  • Flossing ist eine Kompressionstechnik der Extremitäten, bei der Muskulatur durch Umwickeln unter Druck gesetzt- und Gewebe komprimiert wird
  • Dieses schafft eine Schmerzlinderung und eine Vergrößerung der Beweglichkeit

Unboxing des gelieferten Jumperbands

Wenige Tage nach Bestellung wartet das Band bei Euch im Briefkasten.
Zum Lieferumfang gehören…

  • das verpackte Jumperband in gewünschter Farbe und Größe
  • ein Infoflyer mit weiteren Tipps

Richtiges Anlegen des Jumperbands

Jumperband rät, dass Band direkt vorne unter der Kniescheibe auf der Patellasehne zu platzieren und hinten knapp unter der Kniekehle. Beim Anbringen des Jumperbandes am geschädigten Knie sollte dieses entlastet und leicht angewinkelt sein (20 Grad).

Pflege des Jumperbands

Das Band besteht aus 100% natürlichem Latex, ähnlich dem von Gymnastik-/ Thera- und Deuser-Bändern. Eine regelmäßige Behandlung mit Talkum oder Babypuder ist also empfohlen um das Band auch dauerhaft geschmeidig zu halten und poröse Risse zu vermeiden. Da das Band bei Gebrauch mit Schweiß in Kontakt kommt, bewahrt es nach dem Abwaschen mit purem Wasser (ohne chemische Zusätze!) nur im komplett getrockneten Zustand auf und geschützt es vor direkter Sonneneinstrahlung. So werdet ihr lange Freude am Jumperband haben.

Diagnose Patellaspitzensyndrom: Was ist das – und was tun?

Hier ein paar Worte, sollte ihr zu denjenigen gehören, die schon Probleme mit ihren Knien haben sollten!

Die Anatomie des Knies

Das Knie ist das größte Gelenk des Menschen. Es ist ein Scharnier-Drehgelenk und besteht aus zwei Teilen: Dem Gelenk zwischen Ober- und Unterschenkel und dem Bereich zwischen Oberschenkel und Kniescheibe. Es ist bis etwa 150° beweglich. Stabilisiert wird das Knie durch Seitenbändern, die Menisci, die Kreuzbänder sowie die Kniescheibe (Patella). Die Kniescheibe ist in eine Sehne eingelagert. Diese Sehne endet unterhalb der Kniescheibe an der so genannten Patellaspitze. Hier liegt der Ursprung des Patellaspitzensyndroms.

Das Patellaspitzensyndrom

Das Patellaspitzensyndrom, auch Springerknie oder jumpers knee genannt, ist eine schmerzhafte, chronische, degenerative Überlastungserkrankung der Patellasehne. Gerade Sprungsportarten wie Volleyball, Handball, Basketball, Weit- oder Hochsprung können Auslöser für die Erkrankung sein.
Der Schmerz nach und während körperlicher Betätigung kann in 4 Grade eingeteilt werden:

  • Grad 1: Schmerz nur nach dem Reiz
  • Grad 2: Schmerz zu Belastungsbeginn, der nach der Aktivierung vergeht. Nach der Belastung tauchen erneute Schmerzen auf
  • Grad 3: Schmerz bei Aktivität, Training ist nicht schmerzfrei möglich
  • Grad 4: Schmerz bei alltäglichen Aktivitäten wie Treppensteigen sowie stichartige Schmerz bei bestimmten Kniewinkeln

Um das Kniegelenk und das subjektives Schmerzempfinden zu verringern, kann das Jumperband für eine Druckverteilung sorgen und die Patellasehne entlasten.

Übungen bei Patellaspitzensyndrom

Auf jumperband.de werden drei spezielle Übungen zum Umgang mit dem Band und zur Reduzierung der Symptome und Schmerzen genannt. Diese dienen als Ergänzung bei akuter, degenerativer Störung der Patellasehne. Plant etwa 15 Minuten für die Übungen ein.
VolleyballFREAK-TIPP: Da die Übungen zunächst Schmerzen bereiten können, tragt das Jumperband während des Trainings. Für ein effektives Trainieren eignet sich besonders eine Kombination aus Dehn- und exzentrischen Übungen.

  1. Übung: Dehnung des Quadriceps
  2. Übung: Kniebeuge mit Halteübung
  3. Übung: Ausfallschritte mit Stabilisationsübung

Genaue Tipps zur Ausführung, Bilder und mehr findet ihr auf jumperband.de
Kontakt zu Jumperband
Bei weiteren Fragen rund um das Jumperband…
https://www.jumperband.de
https://www.facebook.com/dasjumperband/
https://www.instagram.com/jumperband/
info@jumperband.de
+49 (0) 171 7175782

Hier die Ergebnisse des großen VolleyballFREAK-Jumperband-Tests

Was MIR aufgefallen ist beim Band in Gr. S

  • die Ränder des Latex sind auf der Haut/ unter dem Knie und in der Kniekehle eher unangenehm zu spüren. Keine Ahnung, ob das Band zu eng war. Der Sitz war garantiert korrekt
  • bei normaler Beinbehaarung ziept das Anlegen des Bandes tüchtig. Gerade das Korrigieren des Sitzes ist fies, ebenso das Ablegen des Bandes
  • das Design ist ok, habe allerdings auch keine riesen Erwartungen an ein medizinisches Hilfsmittel (solange es nicht Hautfarben ist ;))

Da ich selber gerade keine Probleme mit der Patellasehene habe und somit keine Aussagen über die die Wirksamkeit machen kann, haben wir noch 5 weitere Personen in den Test einbezogen:

Die Meinung von Sebastian Böck

Sebastian Böck, 30 Jahre , Regionalliga beim ASV Landau

Hat dir das Jumperband bei der Schmerzreduzierung geholfen?
Beim Tragen des Bandes merke ich direkt bei sportlicher Betätigung eine Schmerzreduktion. Auch bei längerer Belastung scheint es die Patellasehne gut zu unterstützen und zu entlasten.

Wie beurteilst du den Halt?
Es hält sehr gut, da das Material so gut wie nicht rutscht. Nach längere Zeit mit sportlicher Betätigung musste ich es schon mal wieder korrigieren, was aber minimal war. Von daher würde ich sagen, dass es einen sehr guten Halt hat.

Wie ist der Tragekomfort vom Jumperband?
Der Tragekomfort ist sehr angenehm. Zuerst ist es schon etwas ungewohnt zu den herkömmlichen Patellabändern, aber nach kurzer Gewöhnung merkt man es so gut wie nicht mehr, da es sich der Form der Knies sehr gut anpasst

Wie findest du die Optik des Jumperbands?
Die Optik finde ich OK, ich denke aus so einem Band kann man kein Kunstwerk machen. Schlicht, schwarz, passt 😉

Findest du das Preis/Leistung ok?
Preis/Leistung finde ich für dieses Band auf jeden Fall gerechtfertigt. Wenn man bedenkt was Patellabänder kosten und die gleiche Hilfe geben.

Die Meinung von Carina Ungermann

Testerin Carina Ungermann, 21 Jahre, Bezirksklasse, TVA Hürth

Hat dir das Jumperband bei der Schmerzreduzierung geholfen?
Durch die Ausübung eines leichten bis mittleren Drucks auf den Schmerz, reduziert es den Schmerz und gibt das Gefühl von ein wenig mehr Stabilität. Im Gegensatz zu anderen dick gepolsterten Produkten, ist es nicht schmerzhaft wenn man sich auf die Knie fallen lässt.
Wie beurteilst du den Halt?
Das Jumperband hat einen sehr guten halt und rutscht überhaupt nicht, solange man das Band anzieht bevor man anfängt zu schwitzen 😉

Wie ist der Tragekomfort vom Jumperband?
Das Band weisst eine recht straffe Haltung am Bein auf, man merkt es aber überhaupt nicht mehr wenn man sich bewegt, selbst wenn man denkt das es einen zu eng sei. Dennoch sollte man das Band nicht zu hoch ziehen, da es sich sonst in der Kniekehle einrollen kann, was ziemlich unangenehm ist.
Kleiner Tipp: das Band etwas unterhalb der Oberen kante auf den Schmerzpunkt auflegen 🙂

Wie findest du die Optik des Jumperbands?
Das Schwarze Band fällt überhaupt nicht auf und überzeugt durch seine Einfachheit. Man wird nicht ständig angesprochen ob man sich verletzt hat.

Findest du das Preis/Leistung ok?
Für seinen Preis ist das Band auf jeden Fall empfehlenswert.
Preis/Leistung ist gerechtfertigt.

Die Meinung von Eike Koop

Tester Eike Koop, 23 Jahre, Libero in derRegionalliga beim Blau Weiß Aasee Münster

Hat dir das Jumperband bei der Schmerzlinderung geholfen?
Ja es hat Stabilität und gegen den Schmerz geholfen.

Wie beurteilst du den halt?
Teilweise gut doch durch viel Schweiß rutscht es etwas.

Wie ist der Tragekomfort ?
Insgesamt gut doch leider bleibt es oft in den Haaren hängen und dies ist sehr unangenehm. Man gewöhnt sich daran. Auf der Haut außerhalb der Haare fühlt es sich sehr sehr gut an und stört kaum. Vorallem bei Bewegungen stört es gar nicht.

Wie findest du die Optik des Jumperbandes?
Schönes Symbol und coole Farbe.

Findest du Preis/Leistung ok?
Total in Ordnung. Insgesamt Zufrieden

Die Meinung von Sophie Sladko

Sophie ist 20 Jahre jung und spielt beim SWE Volleyteam in der Thüringenliga.

Hat dir das Jumperband bei der Schmerzreduzierung geholfen?
Eher nicht. Zur Erwärmung war ich positiv überrascht, dass es doch helfen könnte, aber sobald es zu mehreren Übungen kam, vor allem Feldverteidigung und Sprungübungen ist es verrutscht und daher wurde mein Knie einer Belastung ausgesetzt ohne Unterstützung (die ich bisher immer gewohnt war durch Taping) und mich dahingehend verletzt habe.

Wie beurteilst du den Halt?
Eher weniger gut, da es meines Erachtens schwierig ist das Band unterhalb der Kniescheibe zu behalten und unter die Patellaspitze zu setzen. Da man bei. Sport nunmal schwitzt und das vor allem unter Knieschonern blieb der bis dahin gute Halt nicht lange und das Band verrutschte in die Waagerechte, was eig vermieden werden sollte, wodurch man permanent das Band wieder richten wollte. Dies hat sich aufgrund des Schweißes sehr schwierig gestaltet.

Wie ist der Tragekomfort?
Also zuerst ist es natürlich ungewohnt ein Band anstatt einer Bandage oder eines Tapes (in meinem Falle) zu tragen. Nach gewisser Zeit gewöhnt man sich an den Druck und es ist in Ordnung. 24h würde ich das Jumperband jedoch nicht tragen wollen 😀

Wie findest du die Optik des Jumperbandes?
Vollkommen ausreichend. Auf so ein Band muss kein Schnickschnack drauf und es ist meiner Meinung nach ok so.

Findest du Preis/Leistung ok?
Nein. Das liegt aber daran, dass das Band mir persönlich nicht bei der Schmerzreduzierung im Volleyball geholfen hat, daher finde ich es zu teuer.

Die Meinung von Marcel Thiesen

Marcel spielt regelmäßig in einer Kölner Mix-Mannschaft.

Hat dir das Jumperband bei der Schmerzreduzierung geholfen:
Ja, es hat sehr gut geholfen. Ich habe sowohl links als auch rechts (wechselseitig) getestet und konnte feststellen, dass die Knie- und Sehnen-Schmerzen beim Sport nahezu gar nicht mehr auftreten. Eine Langzeitwirkung bzw. therapeutische Wirkung hat das Band allerdings nicht, d.h. nach dem Ablegen des Jumperband treten die Schmerzen bei Belastung dann wieder auf.

Wie beurteilst du den Halt?
Sehr gut, das Jumperband hat zu jeder Zeit festen Halt und verrutscht nicht, selbst auf schwitziger Haut sitzt das Band fest da wo es sitzen soll.

Wie ist der Tragekomfort vom Jumperband?
Anfangs hatte ich das Gefühl, dass das Band etwas eng sitzt. Dieses Gefühl wich aber schnell als sich der Schmerzstillende-Effekt bemerkbar machte. Generell würde ich sagen, dass das Jumperband durch den engen Sitz eine verstärkte Knie-Stabilität suggeriert, welche ich mich noch nicht umfänglich getraut habe vollends auszureizen.

Wie findest du die Optik des Jumperbands?
Ich habe das Band in schwarz und finde die Optik ziemlich cool.
Ich habe gesehen, dass es das Band auch in Orange gibt – das wäre nicht meine bevorzugte Farbe.
Es wäre aber genial, wenn es das Jumperband noch in mehreren gängigen Trikot-Farben (Gelb, Blau, Rot, Grün) um sich dann auch perfekt ins Team-Outfit zu integrieren.

Findest du das Preis/Leistung ok?
Absolut – ich wäre bereit für das Jumperband bis zu 20€ (vielleicht sogar mehr) auszugeben!

Hier geht es zur Jumperband-Webseite

Hinweis: Dieser Test wurde von Jumperband gegen Zahlung in Auftrag gegeben/ Sponsored Post. Das Jumperband wurde VolleyballFREAK und den Testpersonen kostenfrei zur Verfügung gestellt.
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