Wundert ihr euch auch manchmal, wenn ihr Punkt 20 Uhr zum Trainingsbeginn in die Halle kommt und das Netz ist fertig aufgebaut? Oder wie aus einer Wunderhand sind die Spielerpässe für die neue Saison gültig gemacht worden? Komischerweise kommt immer am Spieltag der Hallenwart zur genau richtigen Zeit und schließt die Halle auf? Auf wundersame Weise aktualisieren sich die Ligatabellen automatisch? Immer wieder begegnen uns im Volleyballalltag solche Situationen, wo man selbst gar nichts oder zumindestens nicht viel tun musste. Sind hier etwa Heinnzelmännchen am Werk? Das sind nämlich kleine Kölner Hausgeister, die laut einer Sage nachts unsere Arbeit verrichten: 😀

Die Heinzelmännchen sind Menschen wie du und Ich

Natürlich sind es keine Hausgeister, sondern fleißige und eifrige Menschen, die ihr ganzes Herzblut in ihr Hobby Volleyball stecken und damit auch gleichzeitig viel Arbeit (gerne) übernehmen. Sie nennen sich Mannschaftsverantwortlicher, Staffelleiter, Lehrwart, Hallenverantwortlicher, Trainer, Webmaster, Abteilungsleiter, Vorstand, Kassenwart usw.. Ich könnte die Liste jetzt noch eine Weile so weiterführen.

Wertschätzung ist wichtig.

Manchmal ist ein einfaches „Danke“ oder „gut gemacht“ inkl. Schulter klopfen der schönste Lohn für das Engagement der jeweiligen Person. Denn die Wertschätzung der geleisteten Arbeit bleibt leider heutzutage oft auf der Strecke. Meistens werden diese Dinge als gegeben einfach hingenommen nach dem Motto, einer muss es ja machen. Genau das ist FALSCH. Aus diesem Grund möchte ich mit diesem Blogartikel hier einmal allen Volleyballern und Sympathisanten mit verantwortungsvollen Aufgaben, die sich im und rund um dem Verein aufopfern einmal

DANKE

sagen! Ich finde es klasse, was jedes Jahr in den Vereinen geleistet wird, um unseren tollen Sport am Leben zu erhalten und gleichzeitig wieder aufstreben zu lassen. Danke für das Organisieren der Trainingseinheiten, der Spielklassen(-ligen), der Mannschaftspässe, der Spieltage. Danke für die Ausbildung von Nachwuchs und neuen Schiedsrichtern.

Mithelfen macht Spaß

Man muss ja nicht immer gleich in den Vorstand eines Vereins gewählt werden und an vorderster Front kämpfen. Manchmal sind es die kleinen Dinge im Alltag, die für andere wiederum eine Art der Entlastung darstellen.

Ein Konfliktthema ist zum Beispiel in vielen Mannschaften der Aufbau der Netzanlage inkl. Antennen usw.. Während sich meistens 2 bis maximal 4 Leuten abmühen, nimmt sich der Rest meistens schon einen Ball um sich einzuspielen. Am Ende des Trainings sieht man meistens die gleichen Leute das Netz wieder abbauen und anderes Volleyballzubehör, wie beispielsweise Volleybälle, wieder zu verstauen. Hier kann man einfach mal mit abbauen.

VolleyballFREAK-Tipp: Als Faustregel habe ich für mich persönlich festgelegt, entweder versuche ich beim Aufbau oder beim Abbauen zu helfen. Dann braucht ihr euch nicht vorwerfen zu lassen, ihr würde nicht helfen. Meistens fasse ich natürlich bei beiden an, weil es in meiner Natur liegt und ich es auch gerne mache.

Wie löst ihr die Netzproblematik? Habt ihr anderen Baustellen, wo immer die selben Leute Aufgaben übernehmen müssen? Ich freue mich auf eure Kommentare.

Deswegen kommt nicht nur zum Volleyball spielen in die Halle, sondern hinterfragt auch: Was kann ICH im Verein oder in der Mannschaft machen, um hier mit allen noch MEHR SPAß zu haben?

Wenn ihr z.B. Hobbyfotograf seit und eine gute Spiegelreflexkamera habt, macht einfach mal ein paar coole Bilder von Spielen, Events oder die Spielerportäts für die Webseite. Oder wenn ihr gut Texte schreiben könnt, übernehmt die Spielberichte von den Spieltagen. Es gibt viele Ecken und Baustellen , wo man seine Stärken einbringen kann und damit super weiterhilft.

Geteilte Arbeite ist halbe Arbeit

Wenn alle anpacken, ist es nur ein Bruchteil der Arbeit im Team und dem Verein. Umso mehr Spaß haben ALLE und der Zusammenhalt wird deutlich größer. Viele helfende Hände, die mit anpacken und etwas bewegen wollen, bilden die Grundlage für einen erfolgreichen Verein. Ein Bekannter hat mir zum Beispiel erzählt, dass bei den SWD Powervolleys Düren ca. 60 Ehrenamtler rund um die Bundesligamannschaft bei den Spieltagen etc. mithelfen. Diese Zahl hat mich persönlich schon etwas beeindruckt.

Ich denke, dass ich für dieses Mal wieder genug geschrieben habe. Wenn ihr euren Heinzelmännchen Danke sagen wollt, macht dies einfach beim nächsten persönlichen Treffen! Besser finde ich dies immer in einem größeren Rahmen, wie der Weihnachtsfeier Saisonabschlussgespräche zu machen, damit bekommen es mehr Leute mit. Alternativ schickt ihm ein Danke per Mail, SMS und sendet ihm diesen Artikel. Gerne könnt ihr mir unten in den Kommentaren erzählen, wie eure Vereinsstruktur geregelt ist. Z. B. Wieviele engagierte Mitglieder habt ihr? Gibt es Konfliktpunkte beim Verteilen von Aufgaben. Ich freue mich, von euch zu hören in welcher Form auch immer

Eurer VolleyballFREAK

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