Westdeutscher Volleyball-Verband e.V.

Der Westdeutsche Volleyball-Verband wurde am 15. Januar 1961 gegründet und hat seitdem seinen Sitz in Duisburg, wo er auch im Vereinsregister eingetragen ist. Als Organisation ist der Westdeutsche Volleyball-Verband, der auch mit WVV abgekürzt wird, darüber hinaus auch noch Mitglied in der Europäischen Akademie des Sports (EAdS), im Deutschen Volleyball-Verband (DVV) sowie im Landessportbund Nordrhein-Westfalen (LSB NRW).
Schätzungen zufolge spielen in Deutschland etwa 10 Millionen Menschen regelmäßig Volleyball. Doch nur knapp 500.000 von ihnen sind auch in entsprechenden Vereinen aktiv, der Rest spielt sporadisch im Urlaub, im Rahmen des Schulsports oder in der Freizeit. Von den 500.000 im Deutschen Volleyball-Verband organisierten Aktiven sind knapp 120.000 im WVV, was einem Anteil von fast einem Viertel entspricht und den WVV aus Nordrhein-Westfalen damit zum mit Abstand größten und mitgliederreichsten Verband unter den 18 Landesverbänden in der deutschen Volleyball Landschaft macht. Insgesamt sind etwa 1200 Volleyballvereine im WVV registriert. Die Webseite des Westdeutschen Volleyball-Verbandes lautet http://www.wvv-volleyball.de.
Das Bild zeigt das offizielle Logo des Westdeutschen Volleyball-Verbandes (WVV). Es zeigt einen grünen und roten Halbkreis, welche zusammen die Form eines Volleyballs andeuten. In der Mitt befindet sich das Kürzel WVV und unten drunter der Schriftzug Westdeutscher Volleyball-Verbande e.V.

offizielles Logo des Westdeutschen Volleyball-Verbandes (WVV)

Aufbau und Führungsstruktur des WVV

Der WVV hat einen Präsidenten sowie weitere vier Vizepräsidenten, deren Aufgaben sich von der Organisation des Spielwesens über die Verwaltung der Finanzen und der Präsentation in den Medien bis hin zur Verwaltung des Leistungssports erstrecken und die gemeinsam den Vorstand bilden. Hinzu kommt noch ein Präsidium mit insgesamt sieben Mitgliedern, dessen Aufgabenbereich ähnlich weit gefächert ist und die Bereiche Schiedsrichterwesen, Schulsport, Jugend, Beachvolleyball und Ausbildung der Trainer und Schiedsrichter abdeckt. Neben dem Vorstand und dem Präsidium sorgen außerdem noch 9 Ausschüsse für die Organisation des Verbandes. Zu diesen zählen der Jugendausschuss, der Schulsportausschuss, der Schiedsrichterausschuss, der Lehrausschuss, der Beachausschuss, der Breiten-und Freizeitsportausschuss, der Verbandsausschuss für Leistungssport, der Spielausschuss sowie die Verbandsgerichtsbarkeit. Außerdem gibt es noch den Jugendspielausschuss, der allerdings lediglich ein Unterausschuss des Jugendausschusses ist. Die Vorsitzenden der jeweiligen Ausschüsse werden dabei entweder durch das Präsidium berufen oder aber vom Vorstand gewählt und sind allesamt Mitglieder im Präsidium des WVV. Der gesamte Verband ist in 5 Bezirke, denen wiederum jeweils 5 Bezirks-Warte aus den Ausschüssen vorstehen, sowie 39 Kreise unterteilt.

Aufgaben des Westdeutschen Volleyball-Verbands

Als Landesverband obliegt dem WVV die Organisation und ordnungsgemäße Durchführung des regulären Spielbetriebs in der Halle bis rauf zur Regionalliga. Alle höheren Ligen werden dagegen vom DVV geleitet und betreut. Auch die WVV-Beach-Volleyball-Serie, die aus einer Reihe von Beachvolleyball Turnieren besteht, wird vom WVV organisiert und ausgerichtet. Hierzu gibt es eine separate Webseite namens http://www.wvv-beavis.de. Im Bereich der Jugend zeigt sich der WVV ebenfalls für den korrekten Ablauf des gesamten Spielbetriebs in NRW und in sämtlichen Altersklassen verantwortlich. Sämtliche Informationen zur WVV-Jugend gibt es auf der Webseite http://wvv-jugend.de.
Ein besonderes Augenmerk legt der WVV zudem auf den Schulsport. So organisiert er immer wieder Projekte, die dabei helfen sollen, den Volleyball noch besser in den Schulsport zu integrieren und mehr Jugendliche für den Sport zu begeistern. Für eine bessere Zusammenarbeit mit der Schule und um eine Kooperation zwischen Schule und Volleyballvereinen zu ermöglichen, werden darüber hinaus eigens vier Nachwuchskoordinatoren beschäftigt, die für die Schulen und Vereine jederzeit ansprechbar sind und eng mit den Trainern und Pädagogen zusammenarbeiten.
Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit des WVV liegt auf der adäquaten Aus- und Weiterbildung von Trainern und Schiedsrichtern. So werden geeignete Kandidaten gezielt angesprochen und gefördert und bei der Erlangung von Qualifikationen unterstützt. Der WVV bietet im Rahmen der Ausbildung Prüfungen bis hoch zur B-Lizenz, sowohl für angehende Trainer als auch für Schiedsrichter und sowohl für Beach- als auch für die Indoor Variante, an. Alle höheren Qualifikationen wie z.B. die A-Lizenz können dagegen nur beim DVV erworben werden. Für die Schiedrichterausbildung hatt der Westdeutsche Volleyball-Verband ebenfalls ein eigenes Portal unter der Adresse https://www.wvv-schiedsrichter.de/vsra/ eingerichtet
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