Diagonalspieler im Volleyball

Diagonalangreifer (oder Diagonalspieler) kann man guten Gewissens – zumindest im oberen Herrenbereich – als DIE Hauptangreifer bezeichnen. Aus guten Universalspielern mit Hilfszuspielerfunktion in den 1980er Jahren haben sich immer mehr hoch-aufgeschossene Spezialisten für Block und (Hinterfeld-) Angriff entwickelt. Bis zu 25% aller Angriffsaktionen gehen auf ihr Konto. Georg Grozers jrs Gewaltangriffe dürften den meisten von uns Präsent sein. Ansonsten solltet ich euch dieses Video zu Georg Grozers jrs anschauen!

Anforderungen und Eigenschaften des Diagonalangreifers

Viele Eigenschaften, die ich bei den Außenangreifern schon beschrieben habe, gelten auch für die Diagonalspieler.

Unterschiedlich ist sicherlich, dass Diagonalangreifer in de Regel aus dem Annahmeriegel herausgelöst sind und sich so noch besser auf ihren (Hinterfeld-) Angriff konzentrieren können. Auch sie sollten möglichst alle Varianten an Angriffsmöglichkeiten beherrschen.

Immer wieder sieht man auch Linkshänder auf dieser Position. Dies ist durch anatomische/ biomechanische Vorteile begründet. Durch den linken Angriffsarm haben sie auf der Position II größere Möglichkeiten als rechtshändige Angreifer – da es u.a. den meisten Spielern leichter fällt, einen Ball anzugreifen, der ihren Körper/ Schulterachse mit dem Ballflug nicht erst passieren muss. Dies gilt umgekehrt für Rechtshänder auf der Angriffsposition IV und III.

Weitere Positionen im Volleyball

Neben der Position des Diagonalangreifers gibt es noch 4 weitere Spezialisierungen von Spielern. Das sind

  1. Der Zuspieler
  2. Der Außenangreifer
  3. Der Mittelblocker
  4. Der Libero